Neues Hörbuch: Was ist Coaching?

Was Ist Coaching?

Coaching ist heute regelrecht ein Modebegriff, doch wer weiß, was es damit genau auf sich hat?

Was ist eigentlich Coaching? Wie grenzt es sich ab? Wann ist es sinnvoll? Und nicht zuletzt: Wie finde ich einen passenden Coach?

Diesen Fragen gehen mein Kollege und Freund NLP Coach Timo Kaufhold, von „Coaching für persönliches Wachstum“ und der Personal Trainer Stefan Kuschmann von „MOREthanTraining“ auf den Grund.

In ihrem neuen Hörbuch erfährst Du unter anderem was Coaching ist und wie Du den idealen Coach findest. In diesem Hörbuch werden alle wichtigen Aspekte besprochen und geklärt.

Hier kannst Du das Hörbuch bestellen: http://amzn.to/2x3GMij

Titel des Hörbuches

  • Was ist Coaching?
  • Wie wird man Coach?
  • Kommunikation, Modelle von Welt und Werte
  • Wie gestaltest du dein Leben?
  • Was Ist NLP?
  • Wann macht Coaching Sinn?
  • Von Probleme, Symptome, Wahrnehmungsfilter und Lösungen
  • Wie erreicht man Ziele?
  • Woran erkenne ich einen guten Coach?
  • Wie finde ich den richtigen Coach?
  • Warum ist Veränderung so wichtig?

Hörbuch hier bestellen: http://amzn.to/2x3GMij

Weitere Informationen zum Hörbuch

Spieldauer: 1 Stunde und 44 Minuten
Format: Hörbuch-Download
Version: Ungekürzte Ausgabe
Verlag: Das Gesundheitsteam Hanau
Erscheinungsdatum: 17. Oktober 2017
Sprache: Deutsch
ASIN: B075KCRVQM

Nich mehr Infos findest Du hier:
http://timo-kaufhold.de/hoerbuch-was-ist-coaching/

Was Du über Bitcoin und Kryptowährungen wissen solltest

Was Du über Bitcoin, Krypto- und Alternativwährungen wissen solltest (Grafik)

Dieser Artikel ist umgezogen

Du findest den überarbeiteten, aktuellen Artikel ab sofort auf folgender Adresse:
https://freies-geld.com/bitcoin-und-alternativen-zu-den-etablierten-waehrungen/

ACHTUNG! Wichtige Anmerkung:

1. Bitte verwechsele Bitcoin und Co. (also die echten Kryptowährungen, die Auflistung findest Du auf worldcoinindex.com) nicht mit den zahlreichen Fakewährungen und Tribrettfahrerangeboten. Vor diesen, wie beispielsweise OneCoin warne ich ausdrücklich!
2. Auch, wenn das überall beworben wird, kann ich derzeit niemandem - egal in welcher Form - dazu raten in das sogenannte Mining von Bitcoins oder anderen Kryptowährungen raten. In fast allen Fällen finanzieren sich diese „Investmens“ aus Multi-Level-Marketing-Strukturen. Wenn Du selbst kein Interesse hast dir eine MLM-Struktur aufzubauen, dann bitte Finger davon. Es wird sich nicht für Dich auszahlen.
3.Investiere grundsätzlich nur in Objekte, Firmen, Systeme oder Währungen, die Du verstehst. Ich selbst hätte mir viele Verluste ersparen können, wenn ich mich vor den ersten Investmenterfahrungen (in den Jahren 1999 bis 2002) besser informiert hätte.
4. Auch wenn ich im Moment sehr von Alternativwährungen und insbesondere Bitcoins begeistert bin, möchte ich ganz klar darauf hinweisen, dass ich hier keine Anlageberatung gebe, sondern an dieser Stelle lediglich meine Erfahrungen und mein Wissen mit Dir teile, damit du in Zukunft die richtigen Entscheidungen für Dich treffen kannst.
5. Investiere immer(!) wirklich ausschließlich Geld, dass Du nicht zum Lebenserhalt benötigst. Investiere nur Geld auf das Du nicht kurzfristig zugreifen musst und auf gar keinen Fall geliehenes Geld!

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Denys Scharnweber im Interview

Denys Scharnweber im Interview auf Gessinger.net/tv
Für die ganz Eiligen geht es hier direkt zur Verlosung: Klick.

Ich freue mich riesig, dass ich Coach, Trainer, Dan-Träger und Akademiegründer Denys Scharnweber für ein Interview gewinnen konnte. In den 8 Interview-Videos erfährst Du unter anderem wie Denys Scharnweber Trainer wurde, was seine Trainings besonders macht und was er meint, wenn er Sätze, wie folgenden sagt:

„Dein Körper ist Dein Resonanzinstrument.“

Ich selbst durfte im Laufe dieses Jahres 2015 Denys als Trainer und Coach in Seminaren und auch ein wenig privat als sehr authentischen Lehrer kennen lernen, der lebt was er lehrt. Dabei lehnt er jegliche guruhaftigkeit ab. Er ist, wie er ist und redet offen über (eigene) Schwächen und steht zu Fehlern. Viele erleben Denys auf Augenhöhe und für einen Trainer unglaublich nahbar, was ich auch in den Interviews anspreche.

Bokken - Übungsschwerter vor dem Training bei Denys ScharnweberAnders als viele andere Trainer und Motivatoren arbeitet Denys weniger über die den Verstand, sonder viel mehr über (Herz-)Energie und persönliches Erleben/Erfahren. Bei allen Trainings mit Denys Scharnweber machen aktive Übungen gut 50 Prozent und mehr aus.

Das soll jetzt ausdrücklich kein Werbetrick sein: Es ist einfach unmöglich Seminare mit Denys in Worten so zu beschreiben, dass Du eine gute Vorstellung bekommst. Wenn Dir aktives Training liegt und Du gerne mit Deinem Körper und über das Gefühl lernen möchtest, wie Du Deine Barrieren durchbrichst und angestaute Blockaden abbaust, dann empfehle ich Dir Denys einfach mal auf einem Abend- oder Tagesseminar live zu erleben. Nicht nur Bilder sagen mehr als tausend Worte. 😉

Doch nun genug geschwafelt. Hier ist das Interview in 8 Teilen:

Hier findest Du alle Videos als YouTube-Playlistwww.youtube.com/playlist?list=PLD5UBXxaJXppY7elhz8IFUDV-BHheNdEP

Mehr über Denys Scharnweber und die Neuro-Resonanz-Akademie erfährst Du auf www.nr-akademie.de.

Gewinn-Chance auf 2 Seminar-Tickets

Wenn Du bis zum 1. Januar 2016 ein Kommentar unter eines der Videos auf YouTube schreibst, dann nimmst Du automatisch an der Verlosung teil, die im 8. Video näher erklärt wird. Du kannst 2 Tickets für die kostenfreie Teilnahme am Grow-Together-Seminar im Wert von jeweils € 259,- gewinnen. Die Tickets werden im Januar 2016 verlost. Deine Chance Denys Scharnweber live zu erleben und Dich zusammen mit einem Freund/einer Freundin oder zusammen mit dem Lebenspartner neu für 2016 auszurichten.

 

Wir hoffen Dir hat das Video gefallen und sind total gespannt auf Deine Meinung und Dein Feedback. Schreibe gleich unter dem Videos einen Kommentar oder sende uns eine Nachricht über das Kontaktformular auf kontakt.gessinger.net.

Abonniere meinen YouTube-Kanal auf tv.gessinger.net für mehr wertvolle Infos und inspirierende Videos. Für noch mehr Inspirationen für persönliche Entwicklung besuche einfach-erfolgreich-leben.de.

Mit Mastermind-Gruppen zum Erfolg

Mastermind-Gruppe

Immer wieder werde ich gefragt:

Was ist denn ein Mastermind und was passiert da?

Daher möchte ich das in diesem Artikel gerne mit Dir teilen.

Bereits in seinem Businessklassiker „Denke nach und werde reich“: 52 brilliante Ideen für Ihr Business beschreibt Napoleon Hill den Brain-Trust. Brain-Trust ist nur eines der vielen Wörter für den aktuell modernen Mastermind, genauer gesagt die Mastermind-Gruppe.

Andere Begriffe für Mastermind-Gruppen oder ähnliche Formate sind Kreativgruppe, Peer-Group, Braintrust, Thinktank, Openspace

Der Grundgedanke von den sogenannten Masterminds basiert auf der Erkenntnis, dass kleine Gruppen oft kreativer und produktiver als Einzelpersonen sind. Daher liegt es nahe kreative Aufgaben in kleinen Gruppen zu lösen, wie das beispielsweise in vielen Kreativagenturen der Fall ist.

Ein weiterer Vorteil von Gruppen ist die Vermehrung von Wissen und Erfahrung. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass 3 Personen über mehr Wissen und mehr Erfahrung verfügen als eine Person allein.

Werfen wir nun mehr Erfahrung, mehr Wissen, mehr Kreativität und gegenseitige Motivation in einen Topf – oder besser in eine Mastermind-Gruppe, dann liegen die Vorteile auf der Hand.

Wenn sich diese Gruppe nun noch gewissen Regeln unterwirft, dann steht dem Erfolg nichts mehr im Wege. Diese sollten sein:

  • Gegenseitige Wertschätzung und Motivation: Das Ziel der Gruppe ist gemeinsames Wachstum, hierfür sind gegenseitige Wertschätzung und Motivation unabdingbar.
  • Ehrlicher und offener Austausch: In der Gruppe sollte Wissen, Erfahrungen und Meinungen offen geteilt werden.
  • Offenheit für Kritik und andere Meinungen: Manchmal helfen diese andere Meinungen mehr als Du denkst.
  • Erst geben, dann nehmen: Jeder sollte sich zunächst einbringen bevor er profitieren möchte.
  • Schweigepflicht, Wahrung der Privatspäre: Was in der Gruppe besprochen wurde bleibt in der Gruppe.
  • Verbindlichkeit: Am besten beschreibt es das englische „Commitment“. Termine und Absprachen sind verbindlich und sollten eigenmotiviert eingehalten werden.
  • Nicht mehr als 7 Personen: Wissenschaftlich belegt sind Gruppen von mindestens 3 bis 5 Personen ideal. Ungerade Personenzahlen sind besser als gerade.

Darüber hinaus sind natürlich noch individuelle Regeln möglich.

Genauso kann es sehr hilfreich sein, die Mastermind-Gruppe generell oder das jeweilige Treffen thematisch einzugrenzen.

Je nach dem, wie Dein Interessenlage oder Deine geschäftlichen Erfordernisse sind kann es sinnvoll sein mehreren Mastermind-Gruppen anzugehören, die sich jeweils einem bestimmten Aspekt oder Thema widmen. Dabei ist zum einen die Fokussierung hilfreich und zum anderen der Austausch mit verschieden Menschen.

Mastermind-Treffen können persönlich offline oder online mithilfe von Skype, Google Hangout oder Teamspeak, Teamviewer oder anderen Chat- und Meeting-Apps ausgerichtet werden.

Der zeitliche Rahmen des Treffens und die Sprechzeit jedes einzelnen sollte vorab gesetzt sein. So fällt es einfacher den Fokus zu behalten. Mastermind-Treffen sollten sich auf Problemlösungen und neue Ansätze konzentrieren. Wer noch Lust und Zeit für eine lockere Runde kann sich im Anschluss an das Treffen zusammenfinden. Durch den festen Rahmen ist allen Teilnehmern klar, wann das Treffen beendet wird und können entsprechend planen.

Jeder darf zu Wort kommen und jeder darf sein Thema in die Gesprächsrunde bringen, aber das ist nicht verpflichtend. Du wirst schenll feststellen, dass die aktive Zusammenarbeit in der Gruppe auch hilfreich ist, wenn Du gerade kein Herausforderung zu lösen hast oder Dir nichts einfällt.

Aus den oben genannten Gründen nutze ich Mastermind-Gruppen sehr gerne und biete auch regelmäßig selbst welche an. Wenn Du also Interesse hast, dann schreib mich gerne an. Am einfachsten nutzt Du hierfür das Kontaktformular auf der Kontaktseite.

Ich freuen uns sehr über Deinen Kommentar und Deine Meinung hier unter dem Beitrag. Damit hilfst Du bei der Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Inhalte. Hat Dir der Inhalt gefallen, dann teile diesen doch mit Deinen Freunden, Bekannten und Kollegen. Sicher wird er ihnen auch gefallen.

Du magst mir lieber eine persönliche Nachricht senden, dann nutze am einfachsten unser Kontaktformular.

 

SEO-Experte Mario Jung im Interview

SEO-Experte Mario Jung im Interview

Mario Jung ist seit Jahren Unternehmer und Gründer. Unter anderem war er an der Gründung von Sporte, Meine-Reichweite.de und ShareMAX beteiligt. Diesmal habe ich Ihn jedoch hauptsächlich in der Funktion des SEO-Experten und Geschäftsführer von Meine-Reichweite.de und Initiator des Online Marketing Tag in Wiesbaden. In den Interviews mit ihm bekommst Du Einblicke in die Optimierung von Internetseiten. Du lernst, wie Du besser im Netz gefunden wirst und was Du dafür tun kannst damit Du weiter oben auf Google angezeigt wirst.

Doch bevor ich hier lange und breit erkläre und erzähle solltest Du folgendes Wissen: Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mal in folgende Videos reinschaust. Wenn Dich Themen, wie Suchmaschinen-Optimierung, SEO, Google-Ranking, Reichweite und Online-Marketing interessieren, dann wirst Du sicherlich einiges aus dem Interview mit Mario Jung mitnehmen – und wenn es am Ende vielleicht „nur“ eine vergünstigte oder gar kostenlose Eintrittskarte zum Online-Marketing-Tag 2015 ist. Film ab:
Ich freue mich riesig über Weiterleitung, Kommentare und Likes 🙂 Brauche dringend mehr Traffic auf meinem YouTube-Kanal.
Mehr infos zum OMT findet ihr auf www.online-marketing-tag.de. Ich konnte 10% Rabatt rausschlagen. Benutzt dafür diesen Rabatt-Code: omtgessinger2015

Mehr über Mario Jung und seine Lösungen erfährst Du auf www.meine-reichweite.de.

Informiere Dich über den Online-Marketing-Tag 2015 auf www.online-marketing-tag.de und sichere Dir noch heute Dein Ticket.

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Bestimme Deinen Preis

Bestimme Deinen Preis Titel
Dieser Artikel erklärt Kalkulation und Preisfindung exemplarisch für Fotografen. Ich bin mir aber sicher, dass Du auch von dem Know-How profitierst, wenn Du eine andere Dienstleistung oder sogar Produkte anbietest.

Du bist gerade am Anfang Deiner Selbständigkeit oder vielleicht bis jetzt „nur“ Amateur-Fotograf und jetzt bekommst Du die ersten Anfragen:

„Kannst Du auf unserer Hochzeit fotografieren. Was würde das kosten?“

oder

„Dein Foto ist super, kann ich es für meine Website nutzen?“

Nach der ersten Euphorie stehst Du dann vor der Frage der Preisfindung. Immer wieder werde ich deswegen angesprochen und gefragt, was man denn für X, Y oder Z nehmen kann. Kennst du das auch? Dann ist das hier der Artikel für Dich. Auch wenn Du kein Fotograf oder ähnliches bist, sind sicherlich einige nützliche Infos in diesem Artikel.

In diesem Artikel gehe ich noch etwas genauer auf das Thema Kalkulation und Preisfindung ein. Du bekommst jedoch auch schon einen sehr guten Überblick, wenn Du dieses Video anschaust:

Wie bestimmst Du Deinen Preis?

1. Gehe von Deinem jetzigen Stundenlohn aus

Wahrscheinlich hast du schon mal irgendwo gearbeitet. Was hast Du dort pro Stunde verdient? Damit hast Du schon mal den ersten Anhaltspunkt. Warum solltest Du in der Fotografie weniger berechnen, als jemand anderes bereit ist für Deine Arbeit(-skraft) zu zahlen. Wenn Du bisher einen Betrag von X Euro pro Stunde bekommen hast, dann solltest Du die generell als Grundlage für Deine Berechnungen nehmen.

Dann überlege Dir sehr genau, wie viele Stunden Du an dem Auftrag arbeitest. Das sind in aller Regel nicht nur die Stunden, die Du beim Kunden bist. Vergiss nicht, dass Vorbereitung, Vorbesprechung(en), An- und Abreise, Bildbearbeitung und Übergabe auch Arbeitszeit sind. Du solltest alle anfallenden Aufwendungen mitberechnen.

Darüber hinaus solltest du Dir bewusst sein, dass bei Selbständigkeit früher oder später weitere Kosten, wie Steuern, Krankenkasse, Altervorsorge, Geschäftsausstattung und, und und auf Dich zukommen. Beim Angestelltenverhältnis wird Dir das alles vom Arbeitgeber abgenommen. Wenn Du Dir jetzt eine Selbständigkeit aufbauen möchtest, dann musst Du auch diese Kosten im Blick haben und in Deine Kalkulation einbeziehen. Wenn Du planst mehr als einen Auftrag (also mal eine Gefälligkeit oder einen Freundschaftsdienst) anzunehmen, dann mache es Dir möglichst sofort zur Gewohnheit immer 50% zur Seite zu legen. So hast Du immer eine Reserve für „Überraschungen“. Bitte glaube mir, die werden kommen. Mal früher, mal später, aber sie werden kommen!

2. Berechne Deine Kosten

Die etwas aufwändigere und anspruchsvollere (aber auch bessere) Herangehensweise ist die Berechnung Deines Preises. Dieser setzt sich aus dem sogenannten Deckungsbeitrag, Deinem Gewinn und den Steuern zusammen. (Bitte an die Experten: Ich weiß, dass Steuern auch ein Bestandteil des Deckungsbeitrags sind, aber so wird’s einfacher, wie ihr gleich lesen werdet. ;))

Den Deckungsbetrag berechnest Du indem Du alle Kosten die Du zum Beispiel in einem Monat hast berechnest. Diese Kosten teilst Du dann durch die Stunden, die Du in einem Monat arbeiten kannst und bezahlt bekommst. Verschätze Dich bei Diesen Stunden nicht. Hast du noch einen Hauptjob? Wie lange sitzt Du an Werbemaßnahmen, Website, Blog und Buchhaltung. Diese Stunden wirst Du niemandem direkt in Rechnung stellen können. Diese sollten aber in jedem Fall irgendwie auch in Deine Grundkosten einfließen.

Zusätzlich benötigst Du auch Zeit für Dich (Hobbys, Sport), Freunde und Familie. Natürlich kannst du diese Zeit nicht in Rechnung stellen, aber plane diese Zeit auch bewusst ein und sei Dir klar darüber, dass Du auch in dieser Zeit nichts verdienen kannst. Also solltest du auch die Freizeit in der Planung nicht vergessen.

Du wirst feststellen, das die Rechnerei gar nicht so einfach ist. Für einiges bezahlst Du einmalig für anderes monatlich. Dann sind die Nutzungszeiten unterschiedlich. Angenommen Du hast eine Kamera für 1000,- Euro, die Du planst 3 Jahre zu nutzen bevor Du eine neue Kamera kaufen willst. Dann musst Du diese 1000,- Euro durch 36 Monate (3 x 12) teilen, um auf die monatlichen Kosten für diese Kamera zu kommen. In diesem Beispiel wären das also knapp 28,- Euro allein für die Kamera. Wenn Du sämtliches Equipment zusammenrechnest wirst Du schnell auf einen größeren Betrag kommen.

Diese Rechnung musst Du einmal für alle wichtigen Kostenblöcke machen bis Du Deine gesamten monatlichen Kosten ermittelt hast. Diese belaufen sich dann auf beispielsweise 800,- Euro. Diese musst Du durch die angenommenen Stunden, die Du monatlich verkaufen kannst teilen. Nehmen wir jetzt an, das wären 40 Stunden, dann hast Du Kosten von 20,- Euro pro Stunde.

Mein Tipp: Prüfe regelmäßig, ob Du auch tatsächlich auf Deine angenommen bezahlten Stunden kommst. Wenn nicht, dann finde heraus warum das so ist und berechne gegebenenfalls Deine Kosten pro Stunde neu.

So, das sind bis jetzt nur die Kosten. Sicherlich möchtest Du auch noch etwas verdienen. Sagen wir 10 Euro findest Du gut, dann kostet die Stunde bei Dir jetzt 30,- Euro.

Da sind aber noch nicht die Steuern bedacht. Also solltest Du entweder bereit sein noch 30 bis 50% von den 10,- Euro ans Finanzamt abzugeben oder Du schlägst noch mal 30 bis 50 % von Deinem Gewinn auf dem Betrag auf, also bei 10,- Euro noch mal 3,- bis 5,- Euro.

Jetzt sieht die Rechnung wie folgt aus:

20,- Euro (Kosten) + 10,- Euro (Verdienst) + 5,- Euro (Steuer) = 35,- Euro pro Stunde

Die Umsatz/Mehrwertsteuer lassen wir jetzt mal der Einfachheit halber beiseite. Wahrscheinlich gilt für Dich die Kleinunternehmerregelung und daher ist diese Steuer für Dich zu diesem Zeitpunkt nicht relevant.

Jetzt weißt du, dass Du mindestens 35,- Euro pro Stunde berechnen musst, um auf einen Stundenlohn von 10,- Euro zu kommen. Eine spannende Erkenntnis, wenn man diese Berechnung zum ersten Mal macht, oder?

3. Fühle Dich in den Kunden hinein

Eine zusätzliche sehr hilfreiche Übung ist es, dass Du Dich in den Kunden hinein fühlst. Frage Dich?

„Was will er erreichen? Wie groß ist sein Umsatz? Wie groß könnte sein Budget sein?“

Wenn der Kunde beispielsweise 15.000,- Euro für seine Hochzeitsfeier investiert, dann sind 1000 Euro für Deine Fotos im Verhältnis zum jemandem, der 5.000,- Euro für seine Feier ausgibt.

Genauso kannst du das aber auch bei Lizenzen oder anderen Auftragsarbeiten betrachten. Betreibt Dein Kunde einen kleinen Onlineshop mit geringen Umsätzen und erwartet sich einen durchschnittlichen Umsatz von 500,- Euro pro Artikel, dann wird er wohl kaum mehr als 30,- bis 50,- Euro pro Fotos für einen Artikel ausgeben wollen. Rechnet er hingegen mit einem fünf-stelligen Umsatz, dann kann es auch gut sein, dass er 500, 1.000 oder sogar mehr Euro für Fotos ausgeben kann. Natürlich erwartet dieser Kunde dann aber auch eine andere Leistung von Dir. Selbstverständlich wird ein Kunde nur dann in Fotos investieren, wenn er sich einen höheren Absatz davon verspricht.

Trotzdem hast Du jetzt ein Bewusstsein für die möglichen Budgets Deiner Kunden und kannst vielleicht an manchen Stellen mehr aufrufen, als Du anhand der obigen Berechnungen ermittelt hast. Weniger als Du ermittelt hast solltest Du jedoch nicht in Rechnung stellen.

4. Weitere Faktoren

Die ersten 3 Tipps waren sehr mathematisch und stellen fundamentale Grundlagen zur Preisfindung dar. Darüber hinaus gibt es selbstverständlich noch viele weitere Faktoren, wie die Preise der Konkurrenz, marktübliche Preise, die Kaufkraft in Deiner Region und Deinem „Künstlerfaktor“. (All diese Faktoren behandle ich vielleicht mal in einem weiteren Artikel. Bitte schreib mir, wenn Dich das interessiert.)

Die anderen Kriterien, wie Preisvergleiche mit anderen Anbietern liegen auf der Hand, sind auch mathematisch recht einfach lösen. Trotzdem solltest Du Dich nicht zu sehr durch extrem niedrigere Angebote anderer Anbieter im Deinem Preis drücken lassen. Der einfache Grund dafür: Du hast ja tatsächlichen Aufwand und reelle Kosten. Diese Anbieter werden entweder früher oder später pleite gehen oder ihre Preise auch nach oben anpassen.

Der nicht so offensichtliche und direkt berechenbare Faktor ist der sogenannte „Künstlerfaktor“. Dieser wird zwar auch erst mit der Zeit für Dich relevant werden, dennoch solltest Du den Begriff schon kennen und immer mal überlegen wie viel Du auf die berechneten Kosten und Deinen Mindestgewinn noch aufschlagen kannst.

Was ist nun der Künstlerfaktor und wie wird er berechnet?

Dieser Faktor ergibt sich aus vielen anderer Faktoren, wie Deiner Bekanntheit, die Anzahl Deiner Anfragen, Deiner sehr guten Qualität, Deiner Persönlichkeit und Deinem Umgang mit den Kunden. Setzt Du Dich von den Mitbewerbern in diesen Faktoren ab, dann kannst Du den Künstlerfaktor auf Deinen berechneten Preis aufschlagen. Nicht allein die Qualität Deiner Hauptleistung ist ausschlaggebend. Nein, das Gesamtpaket ist Entscheidend.

Wenn Du beispielsweise besseren Service leistest oder eine bessere Beziehung zu den Kunden aufbaust, dann kaufen sie sicher lieber bei Dir als bei anderen Anbietern und sind auch bereit Dir mehr zu zahlen als anderen.

Genauso kann es sein, dass Du nur eine bestimmte Anzahl an Aufträgen im Monat annehmen kannst oder möchtest. Hier kannst du jetzt die Nachfrage über den Preis steuern. Es kann zum Beispiel besser sein wenige Kunden zu einem höheren Preis besser zu bedienen als viele zu einem niedrigeren, weil Du einfach mehr Zeit für jeden Kunden hast. So kannst Du Dich besser um die Kunden kümmern. Aber das ist auch nur eine Inspiration. Letzten Endes entscheidet immer die Mathematik, welches Model und welcher Preis am Ende für Dich ideal ist.

Leider lässt sich der Künstlerfaktor nicht so einfach berechnen. Du findest diesen allein über Ausprobieren heraus. Er hängt also auch ein Stück von Deinem Selbstwertgefühl ab. Höre also auch auf Deine Kunden. Wenn sie immer begeistert sind und die Anfragen sich häufen, dann wird es Zeit über eine Preisanhebung nachzudenken.

Warum Du niemals kostenlos oder zu billig arbeiten solltest erfährt Du in diesem Artikel von mir.

Ich wünsche Dir in jedem Fall viel Erfolg und gute Preise,

Dein Jan-Marco

Ich hoffe Dir hat der Artikel gefallen und Du konntest wertvolle Informationen für Dich mitnehmen. Wenn dem so ist, dann teile den Artikel bitte mit Deinen Kollegen, Freunden und in in Deinen sozialen Netzwerken. Wenn Du weitere Fragen hast, dann stelle sie unten in den Kommentaren oder schreibe mir. Ich würde gerne erfahren was Deine Meinung zu diesem Thema ist. Sicherlich können auch andere Leser von Deinen Kommentaren profitieren.

Gesprächsreihe mit Klaus-Ulrich Moeller

GNTV - Klaus-Ulrich Möller

Die Gesprächsreihe mit Kommunikationstrainer und Auftrittsberater Klaus-Ulrich Moeller zum Thema Kommunikation in Unternehmen ist ab sofort auf GessingerNET TV bereit zum Ansehen.
In den 5 Folgen geht es um Kommunikation in Unternehmen und Konzernen. Du bekommst interessante Denkanstöße zur Kommunikation in Unternehmen und wie diese verbessert werden kann. Welche Anforderungen werden an moderne Führungskräfte gestellt? Wie gehen Chef und Mitarbeiter damit um?

Das und mehr erfährst Du auf GessingerNET TV.

Teil 01 von 05 – Kommunikation in Unternehmen

Teil 02 von 05 – Kodierte Kommunikation

Teil 03 von 05 – Geheimnisse der Kommunikation

Teil 04 von 05 – Praxisbeispiele

Teil 05 von 05 – Risikomanagement in der Kommunikation

Mehr zu und von Klaus-Ulrich Moeller findest Du auf
www.creative-kommunikation-training.de

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